Hexenjagd

Termine

Freitag

05.11.1999

Samstag

06.11.1999

Freitag

12.11.1999

Samstag

13.11.1999

Das Stück

Ausgangspunkt und Vorlage der Handlung ist eine Reihe von Hexenprozessen, die Ende des 17. Jahrhunderts in der puritanischen amerikanischen Kleinstadt Salem stattgefunden haben. Der Auslöser für das ganze Geschehen ist harmlos: junge Mädchen der Gemeinde tanzen nachts im Wald, während die Negersklavin Tituba alte Beschwörungsformeln über das Feuer murmelt. Die Zaubersprüche sollen Abigail, einem der Mädchen, zu ihrem Liebesglück verhelfen. Abigails Onkel, Pastor Parris, wird zutällig Zeuge des nächtlichen Treffens. Der Schock ertappt worden zu sein, und die Furcht vor Auspeitschung lösen bei den Mädchen eine Art von Hysterie aus. Das Geschehen wird aufgebauscht und als Teufelswerk verschrien. Man verleitet die Mädchen dazu zu bekennen, dass sie besessen seien, und vor der geistlichen Untersuchungskommission harmlose Bürgerinnen als Hexen anprangern. Die Motive für diese Anklagen sind persönlicher und höchst unreligiöser Natur, soweit sie sich nicht aus Furcht und Hysterie herleiten. Salem wird zu einem Hexenkessel der allgemeinen Beschuldigungen und Verleumdungen, in dem Wahrheit und Recht des Einzelnen auf der Strecke bleiben. Das Stück ist jedoch nicht nur eine Anklage der Hexenverfolgung. Es entstand unter dem Eindruck der in den fünfziger Jahren von dem amerikanischen Senator McCarthy eingeleiteten Kommunistenjagd unter deren Auswirkungen Miller persönlich zu leiden hatte. Miller erkannte deutlich die Parallelen zwischen den Verhören in Salem und Washington. „Im wesentlichen ging es bei den Verhandlungen genau wie bei den Prozessen im siebzehnten Jahrhundert in Salem darum, dass der Angeklagte ein öffentliches Geständnis ablegte und seine Komplizen und seine Gebieter, den Teufel, verdammte. Er musste den neuen Treueeid unter Beweis stellen, indem er abscheuliche alte Eide brach, daraufhin durfte er wieder in die Gesellschaft der überaus anständigen Bürger zurückkehren.“
Arthur Miller, Zeitkurven

Besetzung

REGIE, INSZENIERUNG & GESAMTLEITUNG

Stephan Roggenbuck

BETTY PARIS

Angie Schreib

REVEREND SAMUEL PARIS

Robert Paul

TITUBA

Doro Loffl

ABIGAIL WILLIAMS

Katrin Heimerl

SUSANNA WALLCOTT

Claudia Mungay

ANN PUTNAM

Christine Kaube

THOMAS PUTNAM

Christian Piwonka

MERCY LEWIS

Michaela Frumolt

MARY WARREN

Uli Hofmann

JOHN PROCTOR 

David Rothfuß

REBECCA NURSE

Bianca Wastl

GILES COREY

Stefan Gürtler

REVEREND JOHN HALE

Felix Härtl

ELIZABETH PROCTOR

Caroline Kotz

FRANCIS NURSE

Volker Renz

EZEKIEL CHEEVER

Alex Ritschel

JOHN WILLARD

Thomas Piwonka

RICHTER HATHORNE

Udo Kaube

DANFORTH

Klaus Rötzer

SARAH GOOD

Claudia Wagner

MARTHA COREY

Claudia Wagner

SOUFFLEUSEN

Kathi Prasnowski, Vanessa Mecke

INSPIZIENZ

Sabine Pöhlmann

LICHT- & BÜHNENTECHNIK

Uli & Carina Eigenstetter,  Sepp Haberkorn, Beate Köferl, Christoph Kurz, Manfred Pegoretti, Andrea Langner

MASKE

Michaela Frumolt, Andrea Heimerl, Katrin Heimerl, Uli Hofmann, Vanessa Mecke, Claudia Mungay, Tanja Piwonka, Kathi Prasnowski

KOSTÜME

Frau Birner, Renate Boudandier, Uli Hofmann, Frau Landkammer, Tanja Piwonka, Sandra Roggenbuck, Eva Saganek, Frau Weber, Bianca Wastl

PUBLIC RELATION

Felix Härtl, Christian Müller, Markus Mungay, Robert Paul, Beate Köferl

Bilder

Presse

Mittelbayerische Zeitung November 1999